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Berlin-Tipp: Schwarzes Café

19. Januar 2017

Charlottenburg ist langweilig, teuer und eingestaubt – denkste! Denn am Savignyplatz eingesperrt in einem Käfig aus edlen Möbeldesignläden, Hotels und schicken Bars leuchtet seit 1978 der bunte Papagei im Fenster des Schwarzen Cafés.

Das Künstlercafé, das ehemals eher links angehaucht war, ist heute Anlaufstelle für ganz verschiedene Besucher: mit Baby und Hund, der Geburtstagsgesellschaft, dem Berlinbesuch 60+, einem französischen Schmöker und dem Loverboy, der kleinen Tochter, dem Laptop oder Leomantel, roten Lippen und Sneakern. Und das zu jeder Uhrzeit. Das Besondere am „Schwarzen“ ist nämlich, dass die Käfigtüre des bunten Papageis 24 Stunden am Tag geöffnet istund man hier somit zu jeder Uhrzeit des Tages Frühstück bekommt. Deshalb sind hier die Stoßzeiten nicht nur Sonntagvormittage, sondern auch die ganz frühen Morgenstunden, wenn die hungrige Feiermeute der Hunger packt.

 

Käsefrühstück

 

Müsli mit Obst

 

Rührei

 

Die Wände und das Interieur lassen auf den Namen schließen. Auch wenn hier keine perfekt durchgestylten Arrangements auf den Gast warten, ist es gerade das Unperfekte, was das Café gemütlich macht.

Frisch gestärkt lässt sich dann den Ku’Damm entlangflanieren, der direkt um’s Eck liegt. Oder man verquatscht sich bis in die Nacht und bleibt einfach sitzen. Geschlossen wird ja schließlich nie…

Schwarzes Café
Kantstraße 148
10623 Berlin

Haltestelle Savignyplatz

Öffnungszeiten: immer geöffnet außer montags

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