Vorankündigung: Filmtonart – Tag der Filmmusik in München

filmtonart

MÜNCHEN-TIPP VON REGINA ACHHAMMER

 

„Marcel ist die Ausnahme“, sagt Florian David Fitz über Marcel Barsotti. Wer? Von wem spricht das derzeit angesagteste Multitalent des deutschen Films hier? Für die meisten Frauen stellt doch Fitz selbst den Ausnahmemann dar! Ihm geht es aber um den Filmmusikkomponisten seines aktuellen Films „Jesus liebt mich“, für den Fitz das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und die Hauptrolle gespielt hat. Der Schauspielstar und der erfolgreiche Filmmusikkomponist treffen beim Filmmusikfest des Bayerischen Rundfunks am 28.06.2013 aufeinander und erläutern anhand einiger Filmszenen ihre intensive Zusammenarbeit an der Musikentstehung.

 

Bei „Filmtonart“ in den Studios des Bayerischen Rundfunks in München geht es von 10-18 Uhr in den Diskussionsrunden und Panels jedoch nicht nur darum, wie es klingt, wenn die Welt untergeht, sondern auch darum, wie man bayerische Märsche und zünftige Blasmusik mit Elementen der klassischen Thriller-Musik, beispielsweise in dem Politthriller „Der blinde Fleck“, in emotionalen Einklang bringen kann. Außerdem wird gezeigt, welche Wirkung Musik in einem Naturfilm erzielen kann. Wie groß die Ausdruckskraft ist, mit der Filmmusik die Sinne anspricht, können die Besucher live auf der Studiobühne des Bayerischen Rundfunks erleben, wenn Musiker verschiedene Arrangements zum Kurzfilm “Kimono” vorstellen.

 

Insgesamt eröffnet der Tag der Filmmusik dem Fachpublikum sowie allen Interessierten einen umfassenden Blick auf die Welt der Filmmusik. Das Spektrum reicht von der Vorstellung des Berufsbildes „Filmkomponist“ und berühmter Scores bis hin zur Diskussion über Medien- und Urheberrecht bei Filmmusik in Zeiten von Youtube. In allen Veranstaltungen stehen das Werk und die Leistung der Filmkomponisten im Mittelpunkt, die mit ihrem künstlerischen Schaffen die Magie des Films erst komplettieren. Die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt, weshalb um Anmeldung bis spätestens 24. Juni 2013 unter filmtonart@br.de oder br.de/filmtonart gebeten wird.

Bild: ©Nadja Klier

KOMMENTARE0

ROCKER VOM HOCKER IN HAMBURG

-1
MUSIK-TIPP VON UNSERER HAMBURG-AUTORIN KATHRIN WITTICH

 

Rocker vom Hocker - jeden letzten Donnerstag im Monat bedeutet dies im Good Old Days ab ca. 20 Uhr: Es gibt eine offene Bühne, auf der sich Musiker dem Publikum präsentieren können.

 

Man braucht sich nicht im Vorfeld anzumelden, es reicht aus sich vor Ort und kurz vor Beginn bei den Veranstaltern zu melden. Mit etwas Mut darf man sich dann nach der  Opener-Band an die Instrumente begeben. Diese muß man nicht selbst mitbringen, denn für Schlagzeug, Bass Amp, zwei Gitarren (Halb- Akustisch), zwei Micros und ein Piano ist gesorgt.  Es gibt kaum Umbaupausen und so geht es nahtlos weiter, nach dem ersten Act können sich die Songwriter auf die Bühne begeben und drei bis fünf ihrer eigenen Songs präsentieren. Das Tolle und auch das Besondere an dieser Veranstaltung: Im Publikum selbst sind immer viele Musiker und diese steigen gern spontan mit ein – so entwickelt sich das Ganze oft zu einer Session, die so vorher nicht geplant war.

 

Angefangen hat alles in einer kleinen Bar (ich glaube der kleinsten, die ich hier in Hamburg kenne), in der der Barkeeper, heute besser bekannt als Pohlmann, sich mit eigener Gitarre auf einen Barhocker setzte und selbst loslegte. Damit stand der Namen fest, bevor er noch einmal darüber nachdenken konnte – “Rocker vom Hocker” also. In den folgenden Nächten kamen immer mehr Bands und Künstler vorbei und viele verschiedene Stilrichtungen fanden ihren Weg in die Ohren der Barbesucher. Mittlerweile ist “Rocker vom Hocker” zu einer regelmäßigen Veranstaltung geworden, die Location wurde mit dem Umzug in die Bernstein Bar und letztendlich in das Good Old Days immer größer. Der Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan und so kann ich nur jedem empfehlen, sich den 27. Juni im Kalender zu markieren, denn das ist der nächste Termin!

Bildquelle: Klaus Nather

KOMMENTARE0

Ausstellungstipp München: Taschen – Eine europäische Kulturgeschichte vom 16. bis 21. Jahrhundert

Taschen

MÜNCHEN-TIPP VON UNSERER AUTORIN REGINA ACHHAMMER

 

Für die Frau ist die Handtasche nicht irgendein unwichtiges Accessoire, sondern eine Sache von einzigartiger Bedeutung: Gebrauchsgegenstand mit unergründlichen Tiefen, Ausdruck der gegenwärtigen Stimmung der Trägerin, Zeichen des individuellen Stils oder auch Statussymbol. Doch nicht nur in der heutigen Zeit spielt die Handtasche diese große Rolle im Leben einer Frau und übrigens auch einiger Männer. Dies zeigt die Ausstellung “Taschen – Eine europäische Kulturgeschichte vom 16. bis 21. Jahrhundert” im Bayerischen Nationalmuseum München.

 

Um 1630 zählte selbst Kurfürst Maximilian I. von Bayern eine goldbestickte Jagdtasche aus grünem Seidensamt zu seinen Schätzen. König Ludwig I. hingegen legte großen Wert auf seine silberverzierte Samtbörse. Vom 11. April bis 25. August 2013 können in einer Sonderausstellung frühe Geldbeutel, Jagdtaschen, Börsen, Handarbeitsbeutel, Reisegepäck und so genannte Pompadours, aber auch moderne Damenhandtaschen bewundert werden. Da dürfen natürlich auch berühmte Exponate stilgebender Taschen-Trägerinnen, wie beispielsweise aus dem Besitz von Marlene Dietrich, nicht fehlen. Vielleicht kann die eine oder andere Taschenliebhaberin ja bei der Vielfalt von Formen und Materialien dieses facettenreichen und zugleich funktionalen Accessoires dessen magische Anziehungskraft noch besser auf den Grund kommen und nachvollziehen.

KOMMENTARE1

TAKEN BY STORM: FOTOAUSSTELLUNG IN LONDON MIT CARA, KATE & CO.

cara delevigne

Eine der erfolgreichsten Modelagenturen weltweit ist Storm Models. Kein Wunder, denn die Gründerin Sarah Doukas hat bekannte Gesichter wie Cara Delevigne, Cindy Crawford und Kate Moss unter Vertrag. Und dass diese nicht nur schön und fotogen, sondern auch verwandelbar sind, beweist eine Fotoausstellung der Agentur, die heute in London eröffnet wird.

 

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums von Storm Models hat sich die Agentur mit The Manhattan Loft und Harry Handelsman and Centrefold, einem Mode- und Kunstmagazin, zusammengetan und eine tolle Fotoausstellung auf die Beine gestellt. Die Ausstellung zeigt die Talente der Agentur in vielen Facetten, die Fotografien stammen von den Fotografen Scott Trindle, Guy Aroch und Venetia Scott.

 

Die Ausstellung Taken by Storm eröffnet heute, am 18. April 2013, in der Joseph Boutique, 230 Westbourne Grove in London. Bis zum 2. Mai kann man sich die tollen Fotografien ansehen, wer in dieser Zeit einen London-Tripp macht, sollte diesen Stop also auf jeden Fall einplanen.

 

Bild: Cara Delevigne // Fotograf: Guy Aroch
KOMMENTARE2

Das Nord Nordwest Surf Film Fest in Hamburg

onde-nostre

Im Radio hörte ich gerade, die Skipisten im Sauerland wären nun endlich geschlossen worden und man bereite sich auf den Sommer vor. Wer sehnt sich nicht danach? Um ihm ein bißchen näher zu kommen und die Flucht aus dem Alltag zu schaffen, habe ich am vergangenen Wochenende am Nord Nordwest Surf Film Fest in Hamburg teilgenommen.

 

Als reisender Surfer auf der Suche nach Wind und Wellen sieht man oft die schönsten Ecken der Welt – und dabei kommen eine ganze Menge wundervoller Augenblicke zusammen. Und wenn diese im Film festgehalten werden, kann man auch als Nicht-Surfer an den Momenten teilhaben. Eine Möglichkeit sie zu sehen, ist das Film Fest und nicht selten sind die gezeigten Bilder auch längst auf Kunstfilmfestivals gelaufen und mit Preisen belohnt worden. MORE >>

KOMMENTARE3

Fotokunst in München: f5,6 und Yellow Korner

Galerien

KULTUR-TIPP VON UNSERER MÜNCHEN-AUTORIN REGINA ACHHAMMER

 

„Von wegen, die Münchener hängen sich röhrende Hirsche übers Sofa!“, schreibt die Schauspielerin Bibiana Beglau über den Kunstgeschmack der Einwohner der bayerischen Landeshauptstadt im aktuellen „ELLE“ City Guide – München. Kunst hat in München einen hohen Stellenwert, was auch die Vielfalt an Galerien zeigt. Besonders die zeitgenössische Fotokunst hat es dem weltoffenen Publikum angetan. So ist es nicht verwunderlich, dass die Werke bekannter Münchner Fotografen wie Juliane Eirich oder Olaf Otto Becker sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

f 5,6_I

 

Die Galerie f5,6 in der Ludwigsstraße vertritt unter anderem diese beiden Künstler. Der Name f5,6 ist ein Fachbegriff aus der Fotografie und bezeichnet das Maß der Blendenöffnung. Dies zeigt schon, dass der Liebhaber moderner Fotografie hier an der richtigen Stelle ist. MORE >>

KOMMENTARE2